Projekte

LIONS fördert Senioren-Online-Initiative der denkMal-Oase Wittenberg

Alle 14 Tage heißt es in der Wittenberger denkMal-Oase: „Gemeinsam gegen einsam – auch online“. Jugendliche des LEO-Clubs haben Laptops, Tablets und Smartphones vorbereitet, um den interessierten Seniorinnen und Senioren aus Wittenberg die Handhabung der Geräte sowie die ersten Schritte in die Online-Welt zu erläutern. „Neben der reinen Wissensvermittlung und dem Einüben der Bedienung der Geräte soll auch bei diesem Angebot in der denkMal-Oase der Spaß an dem gemeinschaftlichen Zusammensein nicht zu kurz kommen“, so Michelle Kanold, Präsidentin des LEO-Clubs, anlässlich der Vorstellung der Senioren-Online-Initiative. „Leichte Computerspiele, informative und unterhaltsame Beiträge aus der weiten Welt des Internets, skypen mit den Enkelkindern sowie zielgruppengerechte Erklärungen führen spielerisch zu den notwendigen Grundkenntnissen“, so Kanold weiter. Die Leo-Präsidentin betont darüber hinaus, dass es auch für die Jugendlichen eine besonders positive Erfahrung sei, ein generationsübergreifendes Projekt zu leiten.

Der LIONS-Club unterstützt die Senioren-Online-Initiative der denkMal-Oase zunächst für zwei Jahre durch Übernahme der monatlichen Online-Kosten. „Der LIONS Club fördert mit diesem Projekt nicht nur die Arbeit der denkMal-Oase, die sich seit fünf Jahren ausschließlich durch Spenden und den Einsatz des Gründerehepaares Evelin und Manfred B. Kayser finanziert“, so Klaus Eckert, Präsident des LIONS Clubs. „Wir ermöglichen gleichzeitig unserer Jugendorganisation, den LEOS, die Umsetzung eines anspruchsvollen sozialen Projektes in einer Zeit, in der Einsamkeit im Alter zu einem immer größeren Problem wird.“

Mit der „Senioren-Online-Initiative“ erweitert die Wittenberger denkMal-Oase die bestehende „Offline“-Betreuung um eine seniorengerechte „Online“-Betreuung. „Wir danken dem LIONS Club für die finanzielle Unterstützung“, so Evelin Kayser. „Noch bedeutsamer sei jedoch das ehrenamtliche Engagement der LEOS“, betont die Leiterin der denkMal-Oase. Die Teilnahme an der Online-Initiative ist unabhängig von der Teilnahme an den Senioren-Nachmittagen. Das Online-Angebot ist kostenfrei.


Denkmal für Zivilcourage eingeweiht

Wittenberg, 05. März 2017. Im Lutherhof der Lutherstadt Wittenberg erinnert ab sofort eine freistehende Skulptur an die Schmiedeaktion „Schwerter zu Pflugscharen“, die dort am 24. September 1983 auf Initiative des Pfarrers Friedrich Schorlemmer durchgeführt wurde. Entworfen hat sie der Künstler Michael Krenz aus Halle, der sich in einem Kunstwettbewerb von Absolventen der renommierten Kunsthochschule Burg Giebichenstein/Halle als Sieger durchsetzen konnte. Die Einweihung fand in Anwesenheit des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, dem Vorsitzenden des Governorrats der deutschen LIONS, Lutz Baastrup, zahlreicher Zeitzeugen und interessierter Besucher sowie einer großen Anzahl von Repräsentanten der deutschen LIONS Organisation statt.

Der LIONS Club der Lutherstadt Wittenberg setzt im Jahr des Zusammentreffens von Reformationsjubiläum und 100-jährigem Jubiläum der internationalen LIONS-Organisation mit dem Denkmal am historischen Ort der Weltkulturerbestätte ein dauerhaftes Zeichen für die Zivilcourage im Sinne engagierten und mutigen bürgerlichen Handelns, des Eintretens für die Freiheit des Denkens und für eine friedliche Verständigung unter den Völkern. „Mit unserem Engagement erinnern wir daran, dass die an der Schmiedeaktion beteiligten Wittenberger Bürger 1983 durch ihr Handeln sehr viel Mut und Zivilcourage aufgebracht haben und damit die geschichtliche Tradition dieses Ortes weitergeführt haben bis in die Gegenwart. Ihr Verhalten stellt damit zugleich eine Orientierung dar, für unser eigenes Handeln im Sinne kritischer Wachheit und nachdrücklichen Eintretens für uneigennützige Solidarität mit Schwächeren “, so Dr. Wolfgang Kristof, Präsident des LIONS Clubs Lutherstadt Wittenberg, anlässlich der Einweihung des Denkmals. „Wir sind sehr froh“, so Kristof weiter, „dass es uns gelungen ist, dieses Zeichen für Zivilcourage einschließlich des vorausgegangenen Kunstwettbewerbes vollständig zu finanzieren und als dauerhafte Erinnerung im Lutherhof zu platzieren." Dies war nur möglich durch die finanzielle Unterstützung der LIONS von Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie weiterer befreundeter LIONS Clubs, der Stiftung der Deutschen LIONS und insbesondere des Welt-Dachverbandes LIONS CLUBS INTERNATIONAL mit Sitz in USA. Bei genauer Betrachtung sind in der 2,5 cm dicken Stahlplatte die Umrisse von Werkzeugen und Ausrüstungsgegenständen einer Schmiede zu erkennen. Auch ein Schwert und ein Hammer im Maßstab 1:1 sind zu sehen.

Ministerpräsident Haseloff dankte dem LIONS Club Lutherstadt Wittenberg dafür, dass „einem wichtigen historischen Ereignis ein künstlerisches und aussagekräftiges Denkmal“ gesetzt werden konnte. Es erinnere daran, dass Wittenberg zu allen Zeiten Ort wichtiger Diskussionen gewesen sei, betonte der Ministerpräsident. „In Wittenberg ist auch 1983 ein wichtiges Signal dafür gesetzt worden, dass Frieden, Freiheit und Wahrheit zusammengehören.“

Im Anschluss an die Feierlichkeiten überreichte Dr. Wolfgang Kristof, Präsident des LIONS CLubs Lutherstadt Wittenberg eine Erinnerungsmedaille an den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff (li) und Lutz Baastrup, Vorsitzender des Governorrats der deutschen LIONS (re).


Spende für ein stationäres Hospiz

5.000 EURO für Paul Gerhard Diakonie

Die Spendensumme für das Pro­jekt „Ein Hospiz in Wittenberg" wächst weiter: 5.000 Euro kamen aus dem Benefizkonzert mit dem Suffolk Youth Orchestra dazu! Organisiert hatte das Kon­zert der LIONS Club Lutherstadt Wittenberg und der erst neugewählte Präsi­dent Dr. Wolfgang Kristof (rechts im Bild) freute sich, dass die Scheckübergabe zu einer seiner ersten Amtshandlun­gen gehörte.

Der LIONS Club hat sich für das richtige Thema engagiert. Es war für uns eine exzellente Chance, ein solch hochkarätiges Konzert durchzuführen, aber auch etwas unklar, ob es ein Erfolg werden würde“, so Kristof. Das war es jedoch - 375 Besucher erlebten Ende Juli 2016 im Stadthaus die jun­gen Musiker, die das Publikum mit großem Einsatz und Tempe­rament begeisterten.

Dass sich so viele Menschen für das Projekt „Ein Hospiz in Wit­tenberg" begeistern lassen, freut insbesondere auch Dr. Werner Weinholt, Leitender Theologe der Paul Gerhardt Diakonie und Pro­jektleiter (links im Bild). „Sie haben mit den 5.000 Euro nicht nur unsere Spendensumme erhöht, sondern auch die Idee für unser Hospiz beflügelt und die Menschen, die im Konzert saßen, für unser Vor­haben begeistert", bedankte sich Dr. Weinholt bei den Mitgliedern des LIONS Clubs. Dies sei ein un­endlich wichtiger symbolischer Dienst, zugleich haben die LIONS mit der Spendensumme immerhin 8 Prozent des bisherigen gesam­ten Spendenvolumens aufge­bracht. Dr. Weinholt hofft, dass das stationäre Hospiz auf dem Gelände des Krankenhauses im Jahr 2017 eingeweiht werden kann.

Mit 106 Musikerinnen und Musikern, alle zwischen 13 und 21 Jahren alt, startete das Suffolk Youth Orchestra unter der Leitung des Dirigenten Philip Shaw am 28. Juli 2016 im Stadthaus in Wittenberg seine Europa-Tournee. „Das Jugendorchester ist das musikalische Flaggschiff des Suffolk County Council im Norden von London“, erklärt Martina Radlbeck, Initiatorin des Benefizkonzerts und Past-Präsidentin des LIONS Clubs Lutherstadt Wittenberg (Bild Mitte oben). „Wir sind nicht nur froh, dass es uns gelungen ist, dieses Orchester zum diesjährigen Tourneestart nach Wittenberg zu holen. Als LIONS steht für uns immer auch der gute Zweck im Mittelpunkt. Aus diesem Grund haben wir keinen Moment gezögert, den Reinerlös zum Aufbau des Hospiz der Paul Gerhardt Diakonie in Wittenberg zu spenden“, so Radlberg anlässlich der Scheckübergabe.

Foto und Text: Stadtmagazin INGO, Wittenberg


Windfang für das Cranach-Haus

Neugestaltung des Eingangsbereiches

Eine Glastür schützt dank einer Spende des LIONS Clubs Lutherstadt Wittenberg ab sofort vor Wärmeverlusten im Eingangsbereich des Cranach-Hauses am Markt 4. Gerade in der kälteren Jahreszeit mussten bislang die Haustüren immer geschlossen gehalten werden, was bei vielen Besucherinnen und Besuchern den Eindruck erweckte, das Haus und damit der Zugang zu den Ausstellungsbereichen, sei nicht geöffnet.

„Uns war wichtig, dass die Neugestaltung des Eingangsbereiches nicht nur den Anforderungen der Denkmalpflege gerecht wird“, so Eva Löber, Vorstandsvorsitzende der Cranach-Stiftung Wittenberg anlässlich der Einweihung der Glastür. Der gläserne Windfang musste genau auf die besonderen Formen der Deckenbögen angepasst werden und in den denkmalgeschützten Mauern mit möglichst wenigen Bohrungen optimalen Halt bekommen. In ihrem Dank an den LIONS Club Lutherstadt Wittenberg betonte Löber, dass sich bereits in den ersten beiden Tagen nach der Fertigstellung gezeigt habe, dass sich die erhoffte Wirkung in vollem Umfang bewahrheitet. Die geöffneten Haustüren animieren zum Eintreten und die Glastür schützt gleichzeitig vor der Kälte.

LIONS Club überreicht Spende an Cranach-Stiftung

Dr. Wolfgang Kristof, Präsident des LIONS Clubs wies bei der Scheckübergabe noch einmal darauf hin, dass die Idee, im Cranach-Haus eine nutzbringende und vor allem nachhaltige Installation zu unterstützen, im Club bereits vor gut zwei Jahren vorgestellt wurde. „Wir hatten den 500. Geburtstag von Lucas Cranach d.J. in 2015 zum Anlass genommen, uns im kulturellen Bereich für die Stadt und im Interesse aller Gäste der Stadt zu engagieren. Und wenn ich heute auch etwas verspätet das Ergebnis sehe, dann kann ich nur sagen, dass sich der Einsatz gelohnt hat.“

Die Vorstandsvorsitzende der Cranach-Stiftung Wittenberg nimmt den symbolischen Scheck über 10.000 EURO vom Präsidenten des LIONS CLubs entgegen. Gemeinsam testen sie dann die Funktion der bruchsicheren Glastür.

 

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